Tauchen und Schnorcheln auf Isla del Coco

Tauchen und Schnorcheln auf Isla del Coco: Auf der Erde gibt es heutzutage nur wenige Plätze, die auch nach der ersten Entdeckung über Jahre und Jahrzehnte hinweg ihre ursprüngliche Wildheit behalten haben. Dazu gehört auch die Kokos-Insel Isa del Coco. Die Insel ist an der höchsten Erhebung 634 Meter hoch und hat eine Länge von ca. 9 Kilometern. Die Nationalparkwächter sind die einzigen Bewohner auf dieser Insel.

Eine Vielzahl von Wasserfällen, welche aus großer Höhe direkt ins Meer stürzen, sind , sowie die unzähligen Seevögel, die man hier findet, nur einige wenige Naturwunder, die auf dieser Insel anzutreffen sind. Um die Insel herum befindet sich ein einmaliges Gebiet, das auch zum Schnorcheln oder Tauchen einlädt. Weitere Informationen zu Costa Rica finden Sie auf http://costa-rica.urlaub-strand-meer.de

Die Lage von Isla del Coco

Die Insel hat eine Größe von 24 Quadratkilometer und befindet sich isoliert im Ozean (Pazfik). Ungefähr 586 Kilometer östlich davon liegt Costa Rica. Die Galapagos-Inseln sind etwa 300 Kilometer südwestlich davon entfernt. Die Insel kann mit einem hochseetüchtigen Tauchkreuzfahrtschiff für Touristen erreicht werden. Vom Festland aus beträgt die Überfahrt bis zu 35 Stunden.

Die Reisezeit

Während des ganzen Jahres fällt Regen. Vom Januar bis März und in einem kleineren Umfang im späten September sowie auch im Oktober gibt es zwei trockenere Jahreszeiten. Die Hauptzahl der Besucher trifft zwischen März und Mai auf der Insel ein. In der Nähe der beiden Rangerstationen in Bahia Chtham und in der Bahia Wafer befinden sich die Ankerplätze. Hier befinden sich auch Wetterschutzhütten, die mit sanitären Einrichtungen und Duschen ausgestattet sind. Diese Hütten sind jedoch nicht zum Übernachten hergerichtet. Die Ranger kann man über Satellitentelefon erreichen.

Tauchen und Schnorcheln auf Isla del Coco

Tauchen und Schnorcheln auf Isla del Coco

Das Gewässer um die Inseln herum

Nach einer Studie der National Geographic Society gibt es auf der Insel über 1.400 Pflanzen- und Tierarten. Somit gehört die Insel zu eines der artenreichsten, unberührtesten und unversehrtesten marine Ökosysteme auf der Erde. Dort findet man ein sehr starkes Aufkommen großer Raubfische, wie Haie etc.. Auch ein enormer Reichtum von kleinen Fischarten, wie Korallen, Quallen, Algen und Mikroorgansimen findet man hier.

Auch ist diese Insel die erste ihrer Art, die warmes Wasser während des El Nino aus der Richtung Westen bekommt. Normalerweise liegt die Insel im Bereich des ostwestlichen Äquatorialen Gegenstroms. Dadurch entsteht (wie auch bei den Galapagosinseln) ein trans-pazifischer Austausch von Meerestieren und Larven.

In den umfangreichen Korallenriffen , die sich um die Insel herum befinden, werden 32 Korallenarten, 500 Molluskenarten, 57 verschiedene Krebstiere sowie 300 verschiedene Fischarten beherbergt. Ebenfalls gibt es riesige Schwärme von Weißsptizen-Riffhaien sowie Bogenstirn-Hammerhaien, die an der Insel vorbei ziehen. Auch Mantas und Walhaie gibt es in einer großen Anzahl.

Die Geschichte

Seit 1869 gehört die Insel offiziel zu Costa Rica. Man hat mehrmals vergeblich versucht, die Insel zu besiedeln. 1898 wurde erkundet, ob man auf der Insel ein Gefängnis einrichten kann. Der damalige Leiter der Expedition Anastasio Alfaro sowie Henri Pitter haben jedoch der Regierung in Costa Rica empfohlen, auf der Insel ein Naturschutzgebiet einzurichten.
In den Jahrhunderten davor war diese Insel ein ideales Rückzugsgebiet für Seeräuber. Auf der Insel soll gemäß Erzählungen auch der sagenumwobene Lim-Schatz vergraben worden sein. Mehrere Expeditionen, diesen Schatz zu finden, schlugen jedoch fehl. Die damaligen Bewohner der Insel brachten auch Rehe, Hirsche, Schweine, Ratten und Ziegen mit. Dieser Plage versucht man bis heute, Herr zu werden. Diese Tiere wurden von Seefahrern auf der Insel angesiedelt, um bei ihrer Rückkehr dann „frisches Fleisch“ jagen zu können.

Der „Coco Island National Park“ kann man als „kleines Galapagos“ bezeichnen. Wenn man die Insel geologisch betrachtet, handelt es sich hierbei um die Spitze von den urzeitlichen Vulkanen Iglesias und Coco, welche vom umgebenden Pazifik vom Festland getrennt ist. Hierbei handelt es sich um die einzige tropische Vegetation im Ostpazifik, die auch einen tropischen Regenwald beinhaltet.

Seit dem Jahr 1978 steht die unbewohnte (bis auf die Ranger von der Parkverwaltung) Insel als Nationalpark unter einem strengen Naturschutz. Die Insel und das umliegende Meer wurden 1997 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Im Jahr 2001 ist das Schutzgebiet auf 12 Seemeilen um die Insel herum ausgeweitet worden. Nur mit einer Erlaubnis der Parkverwaltung kann diese Insel von Touristen betreten werden. Etwas weiter südlich gibt es noch die eine oder andere kleine Insel (Rafael, Juan Bautista, Dos Amigos ).

Unterwasserwelt

Unterwasserwelt

Tauchgebiete

Das Tauchen und Schnorcheln in der Umgebung der Insel ist nicht Anfänger freundlich. Deshalb sollte man diese Aktion nur unternehmen, wenn man auf diesem Gebiet Erfahrung hat. Das Tauchen kann ganzjährig durchgeführt werden. In der Zeit von Mitte Mai bis Ende September ist die beste Zeit für die Beobachtungen von Haien sowie der großen Hammerhaischwärme. Was die Wassertemperaturen anbelangt, so liegen diese zwischen 22 Grad plus unterhalb der Sprungschicht und ungefähr 28 Grad plus an der Oberfläche. Die Außentemperaturen liegen während des kompletten Jahres bei ca. 35 Grad Plus. Die Sichtweiten liegen ganzjährig zwischen 10 und 25 Meter.

In der Zeit von Dezember bis Mai/Juni gibt es die Trockenzeit mit klarem Wasser und auch wenige Regen. Hier befinden sich die Haie dann etwas tiefer als während der Regenzeit. Es gibt derzeit nur 4 Schiffe, die die Erlaubnis haben, das Tauchrevier anzufahren.

 

Tauchen und Schnorcheln auf Isla del Coco

 

Weitere interessante Reiseberichte

Mein bester Job Tauchlehrer

 

 

 

Leave A Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.